
Studio Strings umfassen eine Sammlung ausdrucksstarker Einzel- oder Gruppensaiteninstrumente mit mehreren Artikulationen. Sie haben eine einfache Oberfläche mit allen wichtigen Steuerelementen. Mit zusätzlichen Steuerelementen kannst du Studio Strings so anpassen, dass sie optimal damit arbeiten und optimal mit deinen Controllern verwenden können. Weitere Informationen findest du unter Studio Strings – erweiterte Parameter.
Studio Strings-Instrumente verfügen über eine umfassende Sammlung an Samples für verschiedene Spielstile wie Sustain, Staccato oder Falls. Diese Spielstile werden als Artikulationen bezeichnet und im Plug-In-Header ausgewählt. Mithilfe von Keyswitches kannst du Artikulationen auch entfernt wechseln. Weitere Informationen hierzu findest du unter Artikulationen für Software-Instrumente verwalten und Artikulationen mit dem Artikulationsset-Editor verwalten.
Die Standard-Keyswitches von Gruppen- und Einzelinstrumenten werden unter Studio Strings –Keyswitch-Mapping behandelt.

Einblendmenü „Preset“: Wähle ein Solo- oder Gruppeninstrument aus.
Du kannst MIDI-Kanal-Events zum Steuern von Gruppeninstrumenten verwenden. Wenn du bestimmte Instrumente in einer Gruppe spielen willst, kannst du MIDI-Befehle über deren jeweilige Kanal senden und anschließend eine Liste der Kanalzuweisungen hinzufügen. Weitere Informationen findest du unter Bereichs-MIDI-Kanalzuweisungen.
Taste „Monophon“: Aktiviert den monophonen Modus für Soloinstrumente.
Taste „Auto Voice Split“: Nach dem Aktivieren werden auf dem Keyboard gespielte Akkorde automatisch verschiedenen Instrumenten oder Instrumentgruppen oder „Stimmen“ im Bereich zugewiesen.
Anhängig von Größe und Typ der Gruppe kann eine Stimme aus einem oder mehreren Instrumenten bestehen. Dies ahmt die Verteilung der Noten unter den Spielern nach und berücksichtigt dabei, welche Instrumentgruppe für einen bestimmten Notenbereich am besten geeignet ist. Details zu zusätzlichen Auto Voice Split-Funktionen findest du unter Studio Strings – erweiterte Parameter.
Hinweis: Ist „Auto Voice Split“ deaktiviert, werden String-Bereiche nach Notenbereichen geteilt, wobei jedes Saiteninstrument in diesem Bereich einen bestimmten Notenbereich und keine gelayerten Instrumente umfasst.
Taste „Dynamics via CC“: Aktiviere diese Taste, um die Dynamik (leicht-laut) und das Timbre eines Instruments in Echtzeit zu steuern. Weitere Dynamiksteuerelemente und Mapping-Funktionen sind in den erweiterten Parametern verfügbar.
Feld „Last Played Articulation“: Gibt die zuletzt verwendete Artikulation wieder. Diese kann von der im Plug-In-Header angezeigten Artikulation abweichen. Weitere Informationen findest du unter Artikulationen für Software-Instrumente verwalten.
Drehregler „Cutoff“: Bestimmt die Cutoff-Frequenz des Sounds.
Drehregler „Resonance“: Legt den Wert für Cut oder Boost des Frequenzbereichs fest, der die definierte Cutoff-Frequenz umgibt.
Drehregler „Volume“: Legt den Ausgangspegel des Instruments fest.
Drehregler „Attack“: Legt die Zeit fest, die ein Instrument nach einem MIDI-Note-On-Befehl zum Einblenden benötigt.
Drehregler „Release“: Legt die Zeit fest, die ein Instrument nach einem MIDI-Note-OFF-Befehl zum Ausblenden benötigt.
Klicke auf das Einblendmenü „Preset“, um ein Fenster mit den verfügbaren Presets zu öffnen. Klicke oder doppelklicke dann auf das Symbol eines Gruppen- oder Einzelinstruments, um den Sound zu laden.
Klicke an eine Stelle außerhalb des Fensters, um es zu schließen.
Studio Strings bieten mehrere Artikulationen für Falls. Diese können auf deinem Keyboard wie jede andere Artikulation gespielt werden. String-Spieler hängen oft ein Fall direkt an ein Notenende an, sodass Fall ohne Unterbrechung auf die vorherige Note folgt. Ein spezieller Modus von Studio Strings ermöglicht es dir, eine Fall-Artikulation übergangslos an die vorherige Note an jeder Position anzuhängen, ganz so, wie ein echter Musiker sie spielen würde.
Füge zum Erstellen eines sanften Fall eine zweite (Fall-Artikulation) Note derselben Tonhöhe direkt nach einer Note ein. Es sollte keine oder nur eine minimale Lücke zur vorherigen Note entstehen.

Hinweis: Die Velocity der Fall-Note kann sich von der vorherigen Note unterscheiden. Du kannst die Länge der Fall-Note variieren. Hierdurch kannst du sehr subtile Falls am Ende jeder Note erzeugen.
Um Falls live auf einem Keyboard auszuführen, kannst du die vordefinierten Keyswitches für Falls verwenden. Diese werden im Trigger-Modus ausgeführt, der automatisch den Fall-Event erstellt und ihn sofort nach der vorherigen Note platziert. Probiere es aus, indem du eine Note mit einer Sustain-Artikulation hältst. Drücke während der Wiedergabe der Note den Keyswitch für die Artikulation „Fall Long“. Die gehaltene Note wird mit einem langen Abfall gestoppt.